Nullenergiebürohäuser, Windkraftanlagen, Mobilitätsmanagement - wie UnternehmerInnen Nachhaltigkeitsziele erreichen

Auf Einladung der Grünen UnternehmerInnen zeigten heute drei FirmenvertreterInnen beispielhaft, was Zürcher Firmen bereits heute zur Erreichung ambitiöser Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Beat Kämpfen, mehrfach mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichneter Architekt, zeigte anhand des neuen Hauptsitzes der Marché-Kette, dass ein Bürogebäude heute problemlos als Nullenergiehaus gebaut werden kann. Auch bei Sanierungen kann der Energieverbrauch auf einen Bruchteil bisheriger Werte reduziert werden, wie Kämpfen am Beispiel ein Doppelhaus aus dem Jahr 1946 zeigte.

Der mit dem diesjährigen Innovationspreis ausgezeichnete Alexander Stoev betonte, dass alleine seine Firma pro Jahr Windanlagen errichtet, welch die Leistung eines halben AKW aufwiesen. Der Gründer der IDS AG, die sowohl eigens entwickelte Windkraft- wie auch für Fotovoltaikanlagen anbietet, bedauerte, dass die der ehemalige Solarpionier Schweiz bei den erneuerbaren Energien ins Hintertreffen geraten sei. Im Vergleich zum europäischen Umfeld würde aufgrund der ungünstigen politischen Rahmenbedingungen nur ein Bruchteil an Anlagen errichtet.

Die Nachhaligkeitsberaterin Myrta Burch zeigte, dass auch im Transportwesen markante Einsparungen bereits mit einfachen Mitteln zu erreichen sind. Spesenmodelle, welche das wenig Fahren belohnen, GPS-unterstützte Routenwahl, die Umstellung von Fahrzeugflotten auf sparsame Modelle und das Anbieten von öV-Zonenabonnements für Mitarbeiter würden zu Einsparungen führen, die wirtschaftlich und ökologisch zugleich seien.

Der Gewerbeverband, sträubt sich mit seiner rückwärts gerichteten Nein-Parole nicht nur gegen dringend nötigen Umwelt- und Klimaschutz. Er zeigt offenbar auch keinerlei Interesse daran, dass der Wirtschaftsraum Zürich innovativen Unternehmen Platz bietet.

Die Medienmitteilung zur heutigen Pressekonferenz ist hier verlinkt.
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